Senger investiert in nachhaltige Energieversorgung
Stefan Uckelmann | 07.01.2026
Senger investiert in die nachhaltige Energieversorgung seiner Standorte
- Senger realisiert mit Greenflash intelligentes Energiesystem in Rheine
- Photovoltaik-Anlage deckt künftig 85% des eigenen Energieverbrauchs
- 46 Ladepunkte für interne Zwecke, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit
Rheine. Die Senger Gruppe treibt ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent voran: Gemeinsam mit dem Generalunternehmen Greenflash setzt Senger Schritt für Schritt auf eine zukunftsfähige Energieversorgung an seinen Standorten. So realisiert Greenflash aktuell auch am Hauptstandort von Senger in Rheine ein intelligentes Energiesystem bestehend aus Photovoltaik-Anlage, Trafostation und moderner Ladeinfrastruktur – mit Projekten an der Oldenburger Straße, der Bayernstraße und dem Lingener Damm. Die Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur wurde bereits bis Ende des Jahres 2025 realisiert.
„Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen: Das Projekt in Rheine zeigt, wie wir die Energiewende auf dem Weg zum CO₂-neutralen Autohaus praktisch mitgestalten können. So verbinden wir nachhaltige Mobilität mit gesellschaftlicher Verantwortung und geben unserem Team ein starkes Signal für die Zukunft“, sagt Michael Hemelt, Finanzvorstand der Senger Gruppe.
„Gemeinsam mit der Senger Gruppe setzen wir in Rheine ein starkes Zeichen für die Zukunft: Unsere Visionen – das CO₂-neutrale Autohaus und die CO₂-neutrale Industrie – greifen ineinander. Mit unserem intelligenten Energiesystem erzeugen wir Energie dort, wo sie gebraucht wird, und schaffen die Grundlage für nachhaltige Mobilitätslösungen direkt vor Ort. Das ist für uns gelebte Energiewende“, sagt Johann Böker, Gründer und Geschäftsführer der Greenflash GmbH.
Die Senger Gruppe hat bereits an einigen Standorten unterschiedliche Energiesystem-Komponenten verbaut – von Lüneburg über Bad Oeynhausen bis Bünde. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme in Rheine erfolgt die sukzessive Erweiterung auf weitere Senger-Standorte. Für Dienstwagenfahrer wird das Laden am Arbeitsplatz damit in Kürze kostenlos und komfortabel möglich sein. Vergünstigt ebenso für Mitarbeitende mit eigenem E-Auto – ein echter Benefit für viele Mitarbeitende der Senger Gruppe, die bereits elektrisch unterwegs sind. Mehrere Ladepunkte stehen zudem der Öffentlichkeit in Rheine zur Verfügung.
Vom Dach direkt ins Auto: Senger setzt auf eigene Energiequellen
Am Senger-Standort Rheine entsteht ein moderner Ladepark mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage und einer Gesamtleistung von 420 kWp. Die Module werden auf den Dächern der Mercedes-Benz-Verkaufsfläche an der Oldenburger Straße sowie dem VW-Autohaus am Lingener Damm installiert. Mit einer prognostizierten Jahresproduktion von rund 380.000 kWh kann die Anlage damit bis zu 85 % des Eigenverbrauchs des Senger-Standorts in Rheine decken.
Parallel dazu entsteht eine umfassende Ladeinfrastruktur: Geplant sind 18 AC-Ladesäulen sowie drei 50 kW- und zwei 200 kW DC-Schnellladestationen mit jeweils zwei Ladepunkten. Insgesamt stehen somit künftig 46 Ladepunkte in Rheine bereit. Für Dienstwagenfahrer und Mitarbeitende bietet Senger eigene Ladekarten an, mit denen jedoch auch bei externen Anbietern geladen werden kann. Die öffentlichen Ladesäulen sind dabei mit den gängigen Ladekarten frei nutzbar.
Ein zentrales Element des neuen Energiesystems ist zudem die 50 Tonnen schwere, begehbare Trafostation mit einer Leistung von 1.000 kVA, die erst kürzlich in der Bayernstraße aufgestellt wurde. Sie bildet das Rückgrat der Energieverteilung und ermöglicht die effiziente Anbindung an das Mittelspannungsnetz, das durch die Stadtwerke Rheine realisiert wurde.